Glossar Provisionsabrechnung
Zentrale Fachbegriffe zu Vergütung, Abrechnung, Systemen und Regulierung verständlich erklärt
Die Provisionsabrechnung ist geprägt von fachlichen, organisatorischen und regulatorischen Begriffen, die im Projekt- und Betriebsalltag präzise verstanden werden müssen. In diesem Glossar erläutern wir zentrale Begriffe rund um Vergütungsmodelle, Provisionslogiken, Hierarchien, Prozesse, IT-Systeme und aufsichtsrechtliche Anforderungen. Die Definitionen sind praxisnah formuliert und dienen als gemeinsame Verständigungsgrundlage für Fachbereiche, IT und Management.
Eine Abschlussprovision ist die Vergütung, die beim Abschluss eines neuen Vertrags ausgelöst wird. Sie ist an konkrete Bedingungen wie Produkt, Laufzeit oder Zahlweise gekoppelt und wird ganz oder teilweise ausgezahlt. In der Praxis ist sie häufig von Stornohaftung betroffen und kann bei vorzeitigem Vertragsende anteilig zurückgefordert werden.
Synonyme:
Deutsch: Abschlusscourtage, Akquisitionsprovision, Einmalprovision, Abschlussvergütung, Upfront-Provision
Englisch: upfront commission
Batch-Verarbeitung bezeichnet die Verarbeitung von Daten in Paketen zu festen Zeitpunkten, etwa nachts oder zum Tages- bzw. Monatsende. Statt sofortiger Verarbeitung werden Vorgänge gesammelt und gemeinsam verarbeitet. Das ist besonders robust für große Datenmengen, führt aber zu zeitlichen Verzögerungen bei Korrekturen und Transparenz im laufenden Betrieb.
Synonyme:
Deutsch: Batchlauf, Stapelverarbeitung, Nachtlauf, Tagesendlauf, Tagesendverarbeitung, Monatsendverarbeitung, Monatslauf
Englisch: batch processing
Die Bestandsprovision ist die laufende Vergütung für die Betreuung und Pflege eines bestehenden Vertragsbestands. Sie knüpft typischerweise an den aktiven Vertrag, die Prämie oder den Beitrag sowie den jeweiligen Zeitraum an. Die Abrechnung erfolgt periodisch und gilt im Vergleich zur Abschlussprovision als weniger volatil.
Synonyme:
Deutsch: Bestandscourtage, Folgecourtage, Betreuungscourtage, laufende Provision
Englisch: trail commission
Ein Betriebsnachweis bezeichnet die Fähigkeit, gegenüber Revision oder Aufsicht belegen zu können, dass Prozesse kontrolliert und regelkonform ablaufen. Gemeint sind nicht einzelne Dokumente, sondern reproduzierbare Nachweise über Datenquellen, Regeln, Freigaben, Logs und Berechtigungen im laufenden Systembetrieb.
Synonyme:
Deutsch: Nachweisführung, Betriebsdokumentation, Betriebs-/Organisationsnachweis
Englisch: operating evidence
Datenkonsistenz beschreibt den Zustand, in dem dieselbe Information zur gleichen Zeit in allen beteiligten Systemen identisch vorliegt. Dazu zählen zum Beispiel Partnerrollen, Produktcodes oder der Vertragsstatus. Fehlt diese Konsistenz, können Provisionen rechnerisch korrekt sein und fachlich dennoch falsch, weil sie auf widersprüchlichen oder veralteten Datenständen basieren.
Synonyme:
Deutsch: Widerspruchsfreiheit, Datenstimmigkeit, konsistente Datenhaltung, Eindeutigkeit
Englisch: data consistency
Direktvergütung bezeichnet die Vergütung für die Person oder Rolle, die einem Geschäft unmittelbar zugeordnet ist, etwa der Abschließer oder Betreuer. Es gibt keine hierarchische Beteiligungskette. Die Logik ist klar, wird aber komplex, sobald mehrere Beteiligte oder Zuständigkeiten ins Spiel kommen.
Synonyme:
Deutsch: Einzelvergütung, Direktprovision
Englisch: direct commission
Doppelzuordnung bedeutet, dass ein Vorgang oder eine Person gleichzeitig mehreren Rollen oder Organisationen zugeordnet ist. Fachlich kann das korrekt sein, abrechnungstechnisch birgt es Risiken. Ohne klare Regeln entstehen Doppelzahlungen oder unbeabsichtigte Lücken.
Synonyme:
Deutsch: Mehrfachzuordnung, parallele Zuordnung
Echtzeitverarbeitung bedeutet, dass ein Geschäftsvorfall oder ein API-Aufruf unmittelbar eine Berechnung oder Prüfung auslöst. Statusänderungen und Ansprüche werden dadurch zeitnah sichtbar. In der Praxis reicht häufig eine echtzeitnahe Verarbeitung aus, sofern Datenqualität und Idempotenz sauber gelöst sind.
Synonyme:
Deutsch: Online-Verarbeitung, Event-Verarbeitung, Stream-Verarbeitung (nah), Sofortverarbeitung
Englisch: real-time processing, event-driven processing
Historisierung bedeutet, dass Strukturen, Rollen und Regeln mit ihrem jeweiligen Zeitbezug gespeichert werden. Dadurch lassen sich Berechnungen exakt nach dem Stand reproduzieren, der zum damaligen Zeitpunkt gültig war. Ohne Historisierung bleiben Abrechnungsergebnisse bei Rückfragen nicht belegbar, sondern nur näherungsweise erklärbar.
Synonyme:
Deutsch: Historie, Verlauf, Versionierung, Änderungsverlauf
Englisch: history tracking
Ein Interessenkonflikt liegt vor, wenn Vergütungs- oder Zuwendungsstrukturen Anreize schaffen, die nicht mit Kundeninteressen oder Compliance-Vorgaben übereinstimmen. Für Vergütungssysteme bedeutet das, dass Modelle nicht nur rechnerisch korrekt sein müssen, sondern auch sachlich begründbar und sauber dokumentiert.
Synonyme:
Deutsch: Konfliktlage, Interessenkollision
Englisch: conflict of interest (COI)
Ein Korrekturlauf ist ein erneuter Berechnungslauf, der ausgelöst wird, wenn sich Daten oder Regeln nach einem ursprünglichen Abrechnungslauf geändert haben. Typische Auslöser sind verspätete Buchungen, Stornos oder nachträgliche Strukturänderungen. Wichtig ist, dass nachvollziehbar bleibt, welche Abweichungen gegenüber dem Ursprungslauf entstanden sind.
Synonyme:
Deutsch: Nachlauf, Wiederholungslauf, Rechenlauf-Korrektur
Englisch: rerun, recalculation run
Matrixorganisation beschreibt eine Organisationsform, in der Personen gleichzeitig einer Linienstruktur und einer weiteren Struktur zugeordnet sind, etwa einem Projekt, einem Vertriebskanal oder einem Spezialteam. Für Provisionssysteme entsteht daraus Komplexität, weil Zuständigkeit und Vergütung nicht automatisch deckungsgleich sind.
Synonyme:
Deutsch: Matrixstruktur, Linien-/Projektmatrix
Englisch: matrix organization
Mehrstufige Provisionsmodelle verteilen Vergütung über mehrere Ebenen, also an den direkten Beteiligten und zusätzlich an übergeordnete Rollen. Die Verteilung folgt definierten Prozentsätzen, Rollenlogiken und Bedingungen. Herausfordernd ist weniger die Berechnung selbst als die korrekte Zuordnung je Stufe über die Zeit hinweg.
Synonyme:
Deutsch: mehrstufige Provision, Hierarchiemodell, Multi-Level-Provision
Englisch: multi-level commission model
Nachvollziehbarkeit bedeutet, dass für jede Zahlung vollständig erklärbar ist, wie sie zustande gekommen ist. Dazu gehören die verwendeten Inputdaten, die angewendete Regel inklusive Regelversion, die Berechnungsschritte, der Empfänger und der relevante Zeitraum. Ohne diese Transparenz lassen sich Ergebnisse nicht belastbar begründen.
Synonyme:
Deutsch: Erklärbarkeit, Reproduzierbarkeit
Englisch: traceability
Overheadvergütung bezeichnet Vergütungsanteile, die nicht direkt einem einzelnen Abschluss zugeordnet werden, sondern über definierte Verteilregeln zur Finanzierung von Struktur- oder Overhead-Leistungen herangezogen werden. Sie betrifft damit Leistungen, die indirekt zum Vertriebserfolg beitragen. Ohne transparente Regeln bleibt unklar, wie die Anteile zustande kommen.
Synonyme:
Deutsch: Overhead-Anteil, Verwaltungs-/Strukturkostenanteil
Englisch: overhead allocation, override, overhead provision, overline
Poolvergütung bezeichnet ein Vergütungsmodell, bei dem bestimmte Vergütungsbestandteile zunächst gesammelt und erst anschließend nach einem festgelegten Verteilungsschlüssel zugeordnet werden. Die Verteilung kann sich zum Beispiel an Umsatzanteilen, Rollen, Regionen oder Zielerreichung orientieren. Entscheidend ist, dass jede einzelne Zuteilung sachlich erklärbar bleibt.
Synonyme:
Deutsch: Pool, Sammelvergütung, Topfvergütung
Englisch: pool allocation, pool provision
Primärorganisation bezeichnet die Hauptzuordnung eines Vermittlers innerhalb des Organisationsmodells. Sie ist maßgeblich für Reporting und häufig auch für die Vergütung. Entscheidend ist, dass diese Zuordnung mit Zeitbezug geführt wird, damit Abrechnungen und Rückrechnungen korrekt bleiben.
Synonyme:
Deutsch: Hauptorganisation, Linienorganisation, Stammorganisation
Provisionsabrechnung bezeichnet den geregelten Ablauf, in dem Provisionsansprüche aus Geschäftsvorfällen berechnet, gebucht, ausgezahlt und erläutert werden. Entscheidend ist, dass für jede Buchung nachvollziehbar bleibt, wer warum welchen Betrag erhält. Dazu gehören auch Korrekturen und Nachberechnungen.
Synonyme:
Deutsch: Abrechnungslauf, Provisionslauf, Provisionsabrechnungsprozess, Abrechnungsperiode
Englisch: commission run, commission settlement
Das Provisionsregelwerk ist die Gesamtheit der Regeln und Parameter, die festlegen, wann ein Provisionsanspruch entsteht und in welcher Höhe er berechnet wird. Es definiert Bedingungen, Abhängigkeiten und Ausnahmen. Entscheidend ist, dass Regeländerungen kontrolliert vorgenommen und reproduzierbar angewendet werden können.
Synonyme:
Deutsch: Regelwerk, Regelbasis, Regelset, Provisionslogik, Berechnungslogik, Regelkatalog
Englisch: ruleset
Ein Prüfpfad ist die lückenlose Kette von Nachweisen, die von der Datenquelle über Regel und Berechnung bis zur Buchung und Auszahlung führt. Sein Wert liegt darin, dass er pro Vorgang schnell auffindbar ist und nicht nachträglich verändert werden kann. Nur so lassen sich Ergebnisse belastbar belegen.
Synonyme:
Deutsch: Nachweiskette, Buchungs-/Berechnungspfad
Englisch: audit trail
Ein Recherchetool ist eine Oberfläche oder Funktion, mit der Fachanwender eigenständig Daten selektieren und Auswertungen erstellen können. Ziel ist es, Abfragen ohne Support-Tickets durchführen zu können. In Provisionsprozessen dient es häufig als zentrales Instrument zur Klärung und Erklärung von Abrechnungsergebnissen.
Synonyme:
Deutsch: Abfragetool, Analyse-Tool, Reporting-Tool, Query-Tool, Auswertungswerkzeug
Englisch: query tool, reporting tool
Ein Rollenmodell beschreibt, welche Rollen es in einer Organisation gibt und welche Rechte, Zuständigkeiten und Vergütungslogiken daran geknüpft sind. Es schafft klare Zuordnungen und verhindert, dass Berechtigungen oder Vergütung „frei Hand“ vergeben werden. Damit bildet es die Grundlage für konsistente Prozesse.
Synonyme:
Deutsch: Rollen-/Berechtigungsmodell, Funktionsrollen, Rollen- und Rechtesystem
Englisch: role model
Rückabwicklung bezeichnet die systematische Korrektur von bereits abgerechneten und gegebenenfalls ausgezahlten Provisionen, wenn sich die zugrunde liegenden Daten oder Ereignisse ändern. Typische Auslöser sind Stornos oder Vertragsänderungen. Entscheidend ist, dass sowohl die finanzielle Buchung als auch die fachliche Begründung sauber nachvollzogen werden können.
Synonyme:
Deutsch: Rückrechnung, Stornoabrechnung, Rückbelastung, Korrekturabrechnung
Englisch: reversal, chargeback, clawback
Sekundärorganisation bezeichnet eine zusätzliche Organisationszuordnung, die parallel zur Primärorganisation besteht. Sie wird genutzt, um weitere Sichten wie Matrixstrukturen, Kampagnen oder Vertriebskanäle abzubilden. In der Vergütung wirkt sie nur dann, wenn das Modell explizit parallele Zuordnungen oder Verteilungen vorsieht.
Synonyme:
Deutsch: Nebenorganisation, Zusatzorganisation, Matrixzuordnung
Source of Truth bezeichnet das System, das für einen bestimmten Datentyp verbindlich ist. Dazu zählen zum Beispiel Partnerstammdaten, Produktstammdaten oder der Vertragsstatus. Fehlt eine klare Festlegung, entstehen Doppelpflege und abweichende Berechnungsergebnisse je nach genutzter Datenquelle.
Synonyme:
Deutsch: führendes System, Master-System, Golden Source, Stammdatensystem (kontextabhängig)
Englisch: source of truth, golden source
Split-Logik beschreibt die Regel, nach der ein Vergütungsbetrag auf mehrere Beteiligte oder Organisationseinheiten verteilt wird. Die Aufteilung kann prozentual, rollenbasiert oder zeitanteilig erfolgen. Sie ist entscheidend dafür, ob parallele Zuordnungen korrekt aufgelöst werden oder zu Doppelzahlungen führen.
Synonyme:
Deutsch: Split-Regel, Verteilungslogik, Aufteilungsregel
Englisch: split logic, allocation rule
Stornohaftung beschreibt den Zeitraum und den Mechanismus, in dem eine bereits gezahlte Abschlussprovision bei vorzeitiger Vertragsbeendigung ganz oder anteilig zurückgefordert werden kann. Sie sorgt dafür, dass Provisionen wirtschaftlich über einen definierten Haftungszeitraum betrachtet werden. Systeme müssen deshalb nicht nur auszahlen, sondern auch rückwirkend korrigieren können.
Synonyme:
Deutsch: Haftungszeit, Stornohaftungszeitraum, Provisionshaftung
Englisch: clawback
Strukturvergütung bezeichnet Vergütungsanteile, die zusätzlich zur direkten Vergütung entlang einer Hierarchie ausgezahlt werden, etwa an Team- oder Regionalleitungen. Die Verteilung orientiert sich an Rollen und Strukturebenen. Sie dient häufig als Steuerungsinstrument, um Führung und Entwicklung im Vertrieb zu incentivieren.
Synonyme:
Deutsch: Hierarchievergütung, Strukturprovision
Englisch: override commission, overline
Strukturvertrieb beschreibt eine Vertriebsorganisation, in der mehrere Führungsebenen systematisch in Steuerung und häufig auch in die Vergütung eingebunden sind. Mit zunehmender Hierarchietiefe steigen die Anforderungen an klare Regeln, Zeitbezug und nachvollziehbare Abrechnungserklärungen.
Synonyme:
Deutsch: mehrstufiger Vertrieb, Hierarchievertrieb, Netzwerkvertrieb (nah)
Englisch: hierarchical sales (üblich), multi-level sales (selten)
Transparenzpflicht bedeutet, dass Art und Umfang von Vergütungen oder Zuwendungen aktiv und nachvollziehbar offengelegt werden müssen. Die Information darf sich nicht erst auf Nachfrage ergeben, sondern muss konsistent zur Zahlung bereitgestellt werden. Entscheidend ist die Kausalität: Offenlegung und Abrechnung müssen auf derselben Datenbasis beruhen.
Synonyme:
Deutsch: Offenlegungspflicht, Disclosure-Pflicht, Informationspflicht
Englisch: disclosure requirement
Umsysteme sind die Systeme, die Daten an das Provisionssystem liefern oder Abrechnungsergebnisse übernehmen. Dazu zählen beispielsweise Bestandssysteme, CRM, Buchhaltung oder Data-Warehouse-Lösungen. Jede Anbindung bringt eigene Datenlogik und Verantwortlichkeiten mit und ist damit ein zentraler Treiber für Integrationsaufwand.
Synonyme:
Deutsch: angeschlossene Systeme, Fremdsysteme, Partnersysteme, Nachbarsysteme
Englisch: surrounding systems, upstream systems, downstream systems
Ein Vergütungsmodell ist das Regel- und Parameter-Set, das festlegt, welche Rolle bei welchem Ereignis welche Vergütungsart in welcher Höhe erhält. In der Praxis besteht es selten aus einem einfachen Prozentsatz, sondern aus einer Kombination von Bedingungen, Aufteilungen, Ober- und Untergrenzen sowie zeitlichen Parametern. Das Modell bestimmt damit, wie Vergütung fachlich begründet und rechnerisch umgesetzt wird.
Synonyme:
Deutsch: Provisionsmodell, Incentive-Modell, Vergütungslogik, Provisionsschema
Englisch: compensation model
Vermittlerhierarchie bezeichnet die strukturierte Zuordnung von Vermittlern zu übergeordneten Ebenen wie Team, Region oder Direktion. Sie ist häufig direkt relevant für Steuerung und Strukturvergütung. Entscheidend ist, dass diese Zuordnung zeitgültig geführt wird, damit Abrechnungen auch bei späteren Umorganisationen korrekt bleiben.
Synonyme:
Deutsch: Strukturhierarchie, Vertriebs-/Vermittlerstruktur, Hierarchiekette
Englisch: sales hierarchy
Zeitgültigkeit bedeutet, dass Stammdaten, Strukturen und Regeln mit einem klaren „gültig ab/bis“ versehen sind und Berechnungen stets auf den fachlich richtigen Stichtag zugreifen. Dadurch wird verhindert, dass spätere Änderungen rückwirkend falsche Ergebnisse erzeugen. Ohne Zeitbezug lassen sich Abrechnungen bei Korrekturen oder Umorganisationen nicht zuverlässig rekonstruieren.
Synonyme:
Deutsch: Gültigkeit, Wirksamkeit, Gültigkeitszeitraum, Stichtagslogik
Englisch: effective dating
Zuwendungen sind Vorteile oder Leistungen, die im Zusammenhang mit Vermittlung oder Beratung gewährt werden können und deshalb besonderen regulatorischen Anforderungen unterliegen. Zahlungen müssen eindeutig kategorisiert, fachlich begründet und bei Bedarf auswertbar sein. Entscheidend ist die saubere Zuordnung zum Geschäftsvorgang.
Synonyme:
Deutsch: Zuwendungsregelung, Provisionszuwendungen, Kickback (umgangssprachlich)
Englisch: inducements
Weiterführende Informationen